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Biotop Kalterer See

Der Kalterer See, der größte natürliche See Südtirols, umfasst zugleich das größte erhalten gebliebene Feuchtgebiet zwischen Poebene und dem Alpenhauptkamm - ein Naturparadies, das in das europäische Netz der Schutzgebiete "Natura 2002" aufgenommen wurde. Der Schilfgürtel südlich des Sees, vom Land Südtirol als Biotop unter Schutz gestellt, bietet vielen Fischen, Lurchen, Wasserinsekten und -vögeln Unterschlupf, Nahrung sowie Laich- und Rast- und Brutplätze.

Seerundwanderweg
Länge: 7,5 km
Gehzeit: 3 Stunden
 



 
Eislöcher · Oberplanitzing

Beliebt an heißen Sommertagen: Die Eislöcher liegen unweit der Fraktion Oberplanitzing im Waldgebiet und sind zu Fuß über den markierten Steig Nr. 15 zu erreichen. Dieses seltene Naturphänomen lässt sich mit dem physikalischen Prinzip der Windröhre erklären: Luft strömt durch ein Spaltensystem zwischen den Porphyrblöcken hinunter und kühlt sich dabei ab. Die schwere kalte Luft bleibt als Kaltluftsee von etwa fünf Metern Höhe in der Mulde liegen. Infolge des kühlen Klimas gedeihen hier auf etwa 500 Metern Meereshöhe Pflanzen, die sonst nur in höher gelegenen alpinen Regionen zu finden sind.

Oberplanitzing - Eislöcher
Gesamtgehzeit: ca. 1-1/2 Stunden
 



 
Frühlingstal

Am Mitterberg, zwischen Montiggl und dem Kalterer See, liegt das Frühlingstal, eine botanische Sehenswürdigkeit. Eigentlich lautet die gültige geographisch Bezeichnung Fabiòntal. Weil das Tal sonnenexponiert und zugleich windgeschützt ist, beginnt der Frühling hier zeitiger als andernorts.

Kalterer See · Frühlingstal · Montiggler Seen
Gesamtgehzeit: ca. 3 Stunden
 



 
Rastenbachklamm

Die Rastenbachklamm in Altenburg erinnert an einen wild-romantischen Canyon im Kleinformat. Die Klamm zieht sich vom Weiler Altenburg hinab zum Kalterer See. Gut gesicherte Brücken und Stiegen führen an einem gewaltig tosenden Wasserfall vorbei. Im Hochsommer, bei extremen Temperaturen, ist die erfrischende Kühle dieser Bergschlucht besonders angenehm.

Weil das Gelände teilweise steil ist, ist es ratsam, gutes Schuhwerk zu tragen.
 



 
Ausflug auf die Mendel

Am Mendelkamm entlang verläuft die Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino, zugleich Provinz- und Sprachgrenze. Nichtsdestotrotz wird die Mendel von den Kalterern als ihr Hausberg vereinnahmt. Von hier aus können Sie Wanderungen in die umliegenden Wälder und auf Berggipfel wie Roèn und Penegal unternehmen. Hinauf auf die Mendel gelangen Sie am schnellsten mit der Mendelbahn, die den Ortsteil St. Anton mit dem Mendelpass verbindet. Im Juni 2003 feierte sie ihr 100-jähriges Bestehen.

Die Mendelbahn bewältigt auf 2.370 Metern einen Höhenunterschied von 854 Metern.
 



 
Friedensweg

Der Friedensweg von Kaltern anch St. Peter in Altenburg wurde zwischen 1995 und 2000 in Zusammenarbeit zwischen der Pfarrei Maria Himmelfahrt, dem Projekt Tau im Franziskanerkloster von Kaltern und der Marktgemeinde Kaltern realisiert. Er führt von der Dorfmitte durch die Rastenbachklamm nach St. Peter, die wahrscheinlich älteste Kirchenruine Tirols. Künstler aus dem In- und Ausland wurden eingeladen an sieben Besinnungspunkten zu jeweils einer Seligpreisung und einer Tugend Modelle zu entwerfen. Begleitbücher sind im Tourismusbüro erhältlich.

Der Tourismusverin bietet im Herbst eine Führung Friedensweg Rastenklamm - St. Peter-Ruine - Altenburg an.
 



 
 

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